Überblick
Auf unserer Rundreise erleben wir die einmalige Berglandschaft um den See „Khuvsgul Nuur“, der wegen seines kristallklaren Wassers „die blaue Perle Asiens” genannt wird. Wir genießen die stille Umgebung des „Khangai“-Gebirges und verbringen einen Tag bei einer Nomadenfamilie. Wir unternehmen Ausritte zu Pferd und Kamel, wandern in faszinierenden Landschaften und erleben die lebendige Wüste Gobi.
Reiseroute
Die Route im Überblick — Pfeile zeigen die Fahrtrichtung, Nummern die Etappen.
Reiseverlauf
Ulaanbaatar mit Stadbesichtigung
Abholung durch die Reiseleitung bei der Ankunft am Flughafen und Fahrt ins Jurtencamp. Nach einer kurzen Erholungspause und Frühstück erfolgt eine Stadtbesichtigung mit Besuch des „Gandan Khiid“ Klosters, der größten Klosteranlage der Mongolei, gegründet 1838. Im Anschluss besuchen wir das neue Chinggis Khan Museum, das größte Museum in Asien, das die Geschichte der Nomaden umfassend zeigt. Anschließend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen.
Buddhistische Tempelanlage „Amarbayasgalant Khiid“
Fahrt Richtung Nord-Westen zur Tempelanlage „Amarbayasgalant Khiid“ (ca. 340 km) /gebaut 1726/, Besichtigung der Klosteranlage, Übernachtung im Camp in der Nähe der Klosteranlage.
Vulkankrater „Uran Togoo Uul“
Vormittags fahren wir weiter nach Westen zum Vulkankrater „Uran Togoo Uul“ (ca. 240 km). Unterwegs Kurzaufenthalt in der Provinzstadt Erdenet mit der größten Kupfermine der Mongolei, Ankunft im Camp in der Nähe des Kraters und Wanderung.
Hirschsteine “Uushgiin Uvur” bei Murun
Am Vormittag fahren wir in die Provinzstadt Murun, weitere Fahrt zu den Hirschsteingräbern „Ushgiin Uvur“ (ca. 300 km) aus der Bronzezeit, seit 2023 UNESCO Welterbestätte. Übernachtung im Jurtencamp.
“Khuvsgul” See
Morgens fahren wir zur „blauen Perle“, dem See „Khuvsgul“, im gleichnamigen Nationalpark (ca. 130 km). Der kristallklare „Khuvsgul“ See ist der tiefste See in Zentralasien. Am zweiten Tag genießen wir das Wandern entlang des Sees. Auf Wunsch ist Reiten oder Bootsfahrt möglich. Übernachtung im Jurtencamp.
Ulziit Khishig
Wir fahren durch ein bewaldetes und bergiges Tal ins Camp “Ulziit Khishig”, unterwegs picknicken wir an einem kleinen Fluss und genießen die Fahrt durch kleine Flüsse und über schöne Bergpässe. Nachmittags erreichen wir unser Jurtencamp (ca. 200 km).
Weißer See und Vulkankrater
Morgens fahren wir weiter nach Süden. Wir erleben die abwechslungsreiche Landschaft, eine heilige Quelle, viele schöne Bergpässe und kommen entlang des Weißen Sees „Terkhin Tsagaan Nuur“, der durch einen Vulkanausbruch entstanden ist, zum Vulkankrater „Khorgo Uul“ (ca. 170 km).
Hirschsteine „Tsatsiin Denj“
Bei der Fahrt ins Dorf “Ikh Tamir” besichtigen wir Hirschsteine von „Tsatsiin Denj“ aus der Bronzezeit (ca 150 km). Übernachtung im Camp.
„Kharkhorin“ - alte Nomadenstadt (140 km)
Fahrt nach „Kharkhorin“, berühmte Hauptstadt des Mongolischen Reiches, wo wir das Archäologische Museum mit den Ausgrabungen der alten Hauptstadt und das buddhistische Tempel-Museum „Erdene Zuu“ aus dem 16. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe) besichtigen. Abends können wir große Pferde-, Schaf- und Ziegenherden in Orkhon-Tal sehen und werden verstehen, warum das Mongolische Reich in Kharkhorin seinen Mittelpunkt hatte.
Wasserfall “Ulaantsutgalan“
Nach dem Frühstück erfolgt eine Fahrt zum Wasserfall „Ulaantsutgalan“ im Nationalpark „Orkhon“. Spät am Nachmittag Ankunft in der Jurte einer Nomadenfamilie. Wir machen uns mit der Nomadenfamilie bekannt und verbringen da den Abend. Am nächsten Tag können wir das Melken der Yaks probieren, beim Zubereiten der mongolischen Nationalgerichte helfen, wie „Buuz“ oder „Khushuur“ und sind bei der Joghurt- und Butterherstellung dabei. Übernachtungen in der Jurte bei den Nomaden.
Ort „Guchin-Us“ (180 km)
Während der Fahrt zum Dorf „Guchin-Us“ erleben wir die Landschaftsänderungen vom Hochgebirge bis Steppenland und kommen im kleinen Camp in der Halbwüstenlandschaft an.
Dünen „Khongoryn Els“ (220 km)
Fahrt zu Sanddünen „Khongoryn Els“, Vielfalt an einem Tag mit dem Erlebnis von Bergen, Steppe, Saxaulwald, der Wüste Gobi und mit etwas Glück sogar Gazellen. Wir können eine Kamelzüchterfamilie besuchen, reiten auf Kamelen und besteigen die singenden Sanddünen.
„Flammende Klippen“ am Bayanzag (120 km)
Fahrt zu den „Flammenden Klippen“ am Bayanzag, aus rotem Leim gebildeten bizarre Formen. Abends erleben wir einen unvergesslichen Sonnenuntergang an den roten Klippen und werden sehen, warum sie „Flammende Klippen“ genannt werden. Nachts leuchten die Sterne hell und klar über uns.
Geierschlucht „Yoliin Am“ (80 km)
Fahrt zur Geierschlucht „Yoliin Am“ im Nationalpark. Nach der Besichtigung eines kleines Gobi - Museums wandern wir zur schmalsten Stelle der Schlucht, wo das Eis noch bis Mitte Juli erhalten bleibt. Die Geier fliegen über uns – daher der Name Geierschlucht.
Klippen „Tsagaan Suvarga“ (210 km)
Morgens Fahrt ins Gebirge „Tsagaan Suvarga“, eine bizarre Felsformation inmitten der Wüste. Beeindruckend durch ihre Farben und Formen und ihre Geschichte.
Gebirge aus Granit „Baga Gazaryn Chuluu“ (250 km)
Am Vormittag fahren wir ins 1768 m hohe Gebirge aus Granit „Baga Gazaryn Chuluu“, wandern zu einer kleinen Quelle und zur Tempelruine zwischen den Felsen.
Fahrt nach Ulaanbaatar (240 km)
Morgens fahren wir nach Ulaanbaatar, am Nachmittag Stadtbummel. Am Abend erleben wir das Staatliche Folkloreensemble mit dem mongolischen Oberton- und Kehlkopfgesang und Tänzen. Anschließend gemeinsames Abschiedsessen.
Abreise
Fahrt zum Flughafen und Rückflug.
Leistungen
Inbegriffen
Nicht inbegriffen
Das sagen unsere Gäste zu dieser Reise
A dr CMT Mäss in Stuttgard heimer s'Reisebüro Deine Mongolei kenne glert. Nach e me lange , Gspräch mit dr Oksana und rflichem Überlegge, heimer üs entschlosse üsi Traum vo nere Mongolereis z'verwürkliche. Im Juli 2023 heimer üsi Ries aträte. Mir hei sehr guete Ibligg i d'Gschicht und Kulturvo dr Mongolei bicho.Do dr zue isch natürlich au d'Faszination vo dr Landschaft vom Norde mit Bärge und dr Vegetation, wie bi üs i de Alpe, bis i d'Wüeschti Gobi im Süde ch. D'Witi und Färnsicht, bsunders i dr Steppe, isch für üs bsunders idrügglich gsi. Dür die liebenwärti Begleitig vom Ochir, simer sehr guet ufgobe gsi. Bi dr gaschtfündliche Normadefamilie heimer e berüerdendi Zyt verbrocht. D'Ruhe und Glasseheit vo dr Bevölkerig isch sehr wolduend und entspannend gsi. Mir hei e Stügg vo dr Glasseheit mit hei gno und probiere si do z'läbe.
Unsere Reise mit liebenswerten Menschen - zu liebenswerten Menschen Unser Interesse an einer Reise in die Mongolei wurde bei schon 2019 bei einem Besuch auf der CMT geweckt. 4 Jahre später trafen wir Oksana dort wieder. Nach ausführlicher Beratung entschieden wir uns für die 3-wöchige Reise Wüste Gobi und Khuvsgul See, um einen möglichst großen Einblick in die Vielfalt der Mongolei zu bekommen. Endlich in der Mongolei angekommen, erlebten wir die perfekte Organisation der Reise schon am ersten Tag. Die Reiseroute wurde immer wieder an unsere Wünsche angepasst und auch Abstecher wurden uns von Ochir gern ermöglicht. Zunächst ging es Richtung Süden. Die Gobi überraschte uns mit vielfältigen Landschaftsformen, wie Gebirgen, der Geierschlucht, in der wir über Eis liefen, bizarren Felsformationen, wie die Flammenden Klippen oder die singenden Dünen Khangorin Els. Ein besonderes Erlebnis waren die drei Tage, die wir bei einer Nomadenfamilie verbringen durften. Die herzliche Aufnahme, die Gastfreundschaft, der Einblick in die Lebensweise haben starke Eindrücke bei uns hinterlassen und die Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Die Hauptstadt Dschingis Khans, Kharkhorin war unser nächstes Ziel, auch hier konnten wir abseits der touristischen Hot-Spots andere Schätze entdecken, wie die Schwarzen Ruinen, dem untergegangenen Zentrum des Uigurenreichen. Weiter ging es über verschiedene Stationen zum letzten Höhepunkt unserer Reise, dem Khuvsguul See, dessen Schönheit wir bei strahlend blauem Himmel bewundern konnten. Nach einer Wanderung durch die Tundra haben wir „Rentier-Nomaden“ besucht. Wir möchten uns ganz herzlich bei Oksana und Ochir bedanken, die uns einen umfassenden Einblick in die wilde Schönheit und Vielfalt der Mongolei gegeben haben. Die Reise war ebenfalls eine spannende Unterrichtsstunde über mongolische, chinesische und russische Geschichte, ebenso mongolische Traditionen und Küche. Danke an Ochir für die interessanten Gespräche während unserer Fahrt. Das Besondere der Reise waren die vielen Dinge, an die gedacht wurde. Das waren auf der einen Seite die sehr guten Ger-Camps, Tipps für Ausrüstung und Medikamente bis hin zur Organisation einer mongolischen SIM Karte. Vielen Dank für alles, an Ochir und Oksana, die hinter den Kulissen alles auf eine Unaufgeregte verlässliche Art organisiert hatte.